Der Marienplatz ist seit der Stadtgründung
durch Heinrich des Löwen im Jahre 1158
das Herz Münchens.
Beherrschendes Bauwerk ist das Neue Rathaus,
das die gesamte linke Längsseite des Platzes einnimmt.
Im Hintergrund erkennbar die Zinnen des Alte Rathauses
mit Torbögen und Turm.
Platzmittelpunkt ist die 11 m hohe Mariensäule.
Kurfürst Maximilian I. stiftete die
durch eine vergoldete Marienfigur gekrönte Säule,
nachdem der Stadt im Dreißigjährigen Krieg
Zerstörungen durch die Schweden so gut wie erspart blieben.
Die Säule stellt als Referenzpunkt der Landesvermessung
den topologischen Mittelpunkt Bayerns dar.
Im Mittelalter wurden Märkte und Turniere abgehalten
und Sonnenwendfeuer entzündet.
An Ritterspiele erinnert das Glockenspiel im Neuen Rathaus,
das jedes Jahr Millionen von Touristen in seinen Bann zieht.
Der Marienplatz zählt
zu den beliebtesten Plätzen Münchens -
das ganze Jahr über finden
Politik-, Brauchtums-, Musik- und Sportveranstaltungen statt.